„Es gibt kaum ein beglückenderes Gefühl, als zu spüren, dass man für andere Menschen etwas sein kann.“
Anlässlich der Verleihung der Förderpreise der Familie Mehdorn Stiftung am 8. Mai 2010 im Hörsaal der Hautklinik,Campus Kiel, würdigte die Vizepräsidentin des Schleswig-Holsteinischen Landtages Anita Klahn das Engagement von Prof. Dr. Hubertus Maximilian Mehdorn und seiner Frau Dr. Margarethe Mehdorn.
„Mit Ihrem Förderpreis motivieren Sie Wissenschaftler und junge Menschen, exzellente Ideen und Forschungsansätze zu entwickeln. Gleichzeitig fördern und fordern Sie die Zusammenarbeit mit unserem europäischen Nachbarn Frankreich.“
Den hohen Stand der Forschung zu erhalten und weiter auszubauen sollte im Hinblick auf die Bedeutung der Wissenschaft für die künftige wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Schleswig-Holsteins sowie für die Erhaltung von Arbeitsplätzen unser aller Anliegen sein. In diesem Zusammenhang kommt der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses eine besondere Rolle zu. In Zeiten von engen finanziellen Ressourcen der öffentlichen Hand ist es insbesondere für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler schwierig, wenn nicht manchmal sogar unmöglich, Gelder für besondere Projekte zu erhalten.
Anita Klahn gratulierte im Namen aller Abgeordneten des Schleswig-Holsteinischen Landtages den Preisträgerinnen und Preisträger zu ihren erfolgreichen Projekten im Bereich der neurochirurgischen Forschung und der interkulturellen Kommunikation, zu dieser Auszeichnung.
„ Liberal“ - Was soll das?
Der Liberalismus begann seinen historischen Weg als Philosophie der Freiheit und als politische Bewegung für die Rechte des Einzelnen. Damit stand er im Widerspruch zur Willkürherrschaft des Staates. Der Liberalismus hat dem einzelnen Bürger, seiner menschlichen Würde und seinen Menschenrechten, seiner Freiheit, Vorrang vor der Macht des Staates erkämpft. Aus der Freiheit aller Bürger entsteht ihr Recht auf Gleichbehandlung vor dem Gesetz und ihr Anspruch auf Chancengleichheit in der Gesellschaft.
Die liberale Verfassung der Bundesrepublik Deutschland hat mehr demokratische Stabilität, mehr allgemeinen Wohlstand, mehr soziale Gerechtigkeit und Rechtsstaatlichkeit hervorgebracht, als es sie je in der deutschen Geschichte gegeben hat. Und dennoch ist die Idee der Freiheit den schleichenden Gefahren der Gewöhnung und Geringschätzung ausgesetzt. Weniger Teilhabe am demokratischen Staat, Entmündigungen durch kollektive Zwangssysteme und den Bürger kontrollierende und bevormundende Bürokratie sind neue Bedrohungen der Freiheit.
So wie „Freiheit“ der Leitwert für die FDP ist, so steht der Leitwert „Ordnung“ oder „Gleichheit“ für die konservativen, sozialdemokratischen oder sozialistischen Parteien. „Gleichheit“ birgt die Gefahr, dass staatliche Instanzen und gesellschaftliche Gruppen sich anmaßen, für uns alle Lebensentwürfe zu diktieren. „Ordnung“ heißt, zu Gunsten von Regeln und Vorschriften die Freiheit der Bürger einzuschränken. Nicht der Bürger muss seinen Anspruch auf Freiheit begründen, sondern die Ordnungsmacht ihren Willen, die Freiheit des Bürgers zu beschneiden.
„Freiheit“ bedeutet für Liberale nicht, “erst komm’ ich und dann erst alle anderen“! “Freiheit“ verlangt „Toleranz“ – das ist der Respekt vor der Freiheit der anderen – und „Verantwortung“ für das, was man tut, wie man seine Freiheit ausübt.
„Gleichheit und Ordnung“ führen zu starren Konzepten. Freiheit führt nicht zu starren Konzepten, denn es bedeutet, jede Entscheidung ist frühzeitig und sachlich aufzubereiten, damit die Möglichkeit besteht, in der Sache frei zu entscheiden.
Damit guckt die FDP über den Tellerrand der Ideologie hinaus, was Bürger häufig als „Wackeln“ missverstehen!
Politische Entwicklung
Nach meinem Eintritt in die FDP begann ich 2003 in Bad Oldesloe als Mitglied im Bildungs-, Sozial- und Kulturausschuss. Eine unserer herausragenden Aufgaben war die Neuordnung der Beitragsordnungen für Kindertagesstätten.
Als bürgerliches Mitglied im Wirtschafts- und Planungsausschuss der Stadt war ich in der Zeit von 2003 bis 2008 unter anderem an der Umsetzung des Neubaugebietes Steinfelder Redder beteiligt. Mit viel Diplomatie galt es ökologische und ökonomische Interessen in Einklang zu bringen. Die damals von mir geforderte sichere Fußgängerquerung einer Eisenbahnstrecke mittels einer Brücke konnten wir aber erst jetzt durchsetzen.
Im Juli 2006 rückte ich in der Stadtverordnetenversammlung nach, da die Mandatsträgerin mit ihrer Familie in das Ausland ging. 2008 zog ich im Rahmen unserer äußerst erfolgreichen Kommunalwahl mit drei weiteren Liberalen erneut in die Stadtverordnetenversammlung ein. Seitdem bekleide ich dort auch das Amt der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden.
Zusätzlich engagiere ich mich in verschiedenen Arbeitskreisen, wie z. B. dem Radfahrer-Forum, dem Marketingrat, für das Kultur- und Bildungszentrum.
Innerhalb der FDP habe ich mich auch weiter engagiert: Seit 2007 sitze ich unserem Kreisverband vor und bin zudem im Landesvostand der schleswig-holsteinischen FDP aktiv.
Seit Oktober 2009 bin ich Mitglied des Schleswig-Holsteinischen Landtages und Landtagsvizepräsidentin.
In der Kieler FDP-Fraktion wirke ich als sozialpolitische Sprecherin und Mitglied im Sozialausschuss. Weitere Tätigkeitsfelder habe ich im Ältestenrat sowie als stellvertretendes Mitglied in den Fachausschüssen Finanzen, Petitionen sowie in der Enquetekomission "Norddeutsche Kooperation".
Meine Ziele
Ich möchte etwas bewegen:
- Stormarn ist der wirtschaftsstärkste Kreis des Landes; das verdankt er dem Mittelstand. Dieser zahlt nicht nur Steuern, sondern schafft auch Arbeits- und Ausbildungsplätze: Also muss er gefördert werden!
- Mit diesen Steuern kann nicht nur der marode Landeshaushalt saniert werden, vielmehr sind Steuereinnahmen die Voraussetzung, dass die notwendigen Ausgaben, insbesondere für die Bildung, finanziert werden können.
- Mittelstandsförderung bedeutet aber auch indirekt Familienförderung, damit die Betriebe Teilzeitarbeitsplätze zur Verfügung stellen können, damit Erziehende ihren Beruf weiter ausüben können und nicht Gefahr laufen, im Alter von Transferleistungen abhängig zu sein.
- Entscheidend für die Familienförderung ist, dass Kinderbetreuung und Ganztagsschulangebote ausgebaut werden.
- Die in Deutschland im europäischen Vergleich extrem hohen Energiekosten treffen nicht nur die Familien sondern jede Bürgerin und jeden Bürger. So trete ich für mehr Wettbewerb auf den Energiemärkten ein; die Macht der Großkonzerne muss gebrochen werden! Neue Unternehmen müssen ihre Chancen erhalten, neue Technologien gilt es zu fördern. Nur dann bleibt Energie auch in Schleswig-Holstein in Zukunft bezahlbar.
Um dies alles – und vieles mehr – bewegen zu können, bitte ich Sie um Ihre Stimme.

